Austausch- und Fortbildungstreffen der waldorfpädagogischen Natur-, Bauernhof- und Waldkindergärten

 

In den letzten Jahren entstanden als Antwort auf unsere Zeit immer mehr Waldorfkindergarten-Konzepte, in denen der Natur einen größeren Stellenwert beigemessen wird. Vor Ort sind in dieser Frage aber viele Kolleginnen und Kollegen Einzelkämpfer und Pioniere. Daher sollte eine Gelegenheit geschaffen werden, Erfahrungen, Fragen und Gedanken zur Waldorf-Naturpädagogik auszutauschen, Ideen weiter zu geben und inhaltliche Vertiefung und Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Anfang Mai fand dazu ein zweitägiges Treffen in der Hofgruppe am Waldorfkindergarten Schwäbisch Gmünd mit dem Waldorferzieherseminar Stuttgart als Veranstalter statt. Seit sechs Jahren wird in der Hofgruppe waldorfpädagogische Natur- und tiergestütze Pädagogik gelebt.

30 Interessierte kamen für zwei Tage zusammen, mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Fragestellungen. In Gesprächs- und Austauschrunden, durch Impulsreferate und praktische Übungen wurden die Fragestellungen bewegt und vertieft. Albrecht Boxriker, Gartenbaulehrer an der Freien Waldorfschule Schwäbisch Gmünd sprach über verschiedene Dimensionen des Jahreskreislaufes; Marianne Tschan, Schweiz, gab einen Beitrag ausgehend vom 3. Vortrag der Allgemeinen Menschenkunde zu der Frage: „Wie können wir uns mit der Natur verbinden?“; Ulrike Kaliss, Hofgruppe Schwäbisch Gmünd, gab Impulse zu Freispiel, tiergestützter Pädagogik und Tätigkeiten (Wollverarbeitung).

Am Ende der Veranstaltungen war es der Wunsch aller Teilnehmenden, dass ein solches Treffen jährlich eine Fortsetzung haben sollte, möglichst an verschiedenen Orten, wo Waldorf-Naturpädagogik bereits gelebt wird.

Interessierte können vorab schon in einen Verteiler aufgenommen werden, indem sie sich unter melden. Außerdem werden wieder, sobald der neue Ort und das neue Datum feststeht, die deutschen Waldorfkindergärten per Mail eingeladen werden.

 

Frank Kaliss, Waldorferzieherseminar Stuttgart