Die drei Wege zum/zur staatlich anerkannten Waldorf-Erzieher/in im Überblick

 

1. Einjähriges Berufskolleg für Praktikanten,
anschließend Zweijährige Fachschule für Sozialpädagogik,
anschließend Berufsanerkennungsjahr
Voraussetzungen: Realschulabschluss, Mindestalter 17 Jahre, BAföG-fähig

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2. Zweijährige Fachschule für Sozialpädagogik,

anschließend Berufsanerkennungsjahr
Voraussetzungen: FHR oder (Fach-)Abitur und 2 Monate Praktikum, BAföG-fähig


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3. Dreijährige praxisintegrierte/dualorientierte Fachschulausbildung
Vergütet mit einem Ausbildungseinkommen
Voraussetzungen: mindestens Realschulabschluss und Berufsabschluss oder pädagogische Erfahrung (Tagesmutter, Führen eines Familienhaushalts etc.) u.a.


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Was zeichnet den Erzieherberuf aus?


In Deutschland gibt es mehrere hundert Berufe. Darunter befindet sich einer, der so facettenreich ist wie kaum ein zweiter: der des Erziehers. Die Vielseitigkeit ist neben der Verantwortung wohl sein hervorstechendstes Merkmal.

 

Seien Sie Bäcker, wenn Sie mit den Kindern die Brötchen für das Frühstück zubereiten. Seien Sie Organisator, wenn Sie das Erntedankfest, den nächsten Geburtstag oder den Tag der offenen Tür planen. Seien Sie Musiker, wenn Sie die Kinder mit einer Harfe in den Schlaf spielen. Seien Sie Redner, wenn Sie am Elternabend mit den Müttern und Vätern ein pädagogisches Thema besprechen. Seien Sie Sportler, wenn Sie am Waldtag hinaus zum Wandern ziehen. Seien Sie Mediator, wenn das Kollegium in der Konferenz um eine Entscheidung ringt. Seien Sie Schreiner, wenn Sie mit den Kindern Vogelhäuschen an der Werkbank bauen. Seien Sie Puppenspieler, wenn Sie Filzfiguren auf einem selbstgestalteten Relief zum Leben erwecken. Kommen Sie zu uns, lernen Sie die Anthroposophie kennen und werden Sie Waldorferzieher!

Junge Menschen ins Leben zu begleiten, bedeutet, Anregungen für die Werte von morgen zu geben und die Zukunft auf diese Weise aktiv zu gestalten.